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Kirchenburgen in Siebenbürgen

 

In allen Teilen des Landes trifft man diese malerischen Elemente an, welche das Interesse des Fremden, sei er nun Künstler, Archäologe oder einfacher Reisender, notwendig fesseln müssen. Diese Monumente sind an und für sich etwas so Eigentümliches und dabei mit dem Geiste und Charakter des Volkes, das sie errichtet, so eng Zusammenhängendes, dass dieselben erhalten zu bleiben in hohem Grade verdienen.“ …

Aus den Betrachtungen des britischen Reisenden Charles Boner (1863/ 64)

„Die Kirchen wurden von den Bürgern gebaut, gewöhnlichen einfachen Bauern, die entweder selbst oder von deren Vätern hierhergekommen waren, um dem Druck der Tyrannei in einem anderen Land zu entgehen. Es sind sozusagen Bürgerkirchen; sie erhielten ihren eigentümlichen Charakter von dem Charakter ihrer Erbauer, sowie von den Umständen und den Verhältnissen, unter denen sie aufgeführt worden … Die Rücksicht auf Zwecke der Verteidigung war auch ein Grund, warum mehr auf Festigkeit im Bau als auf Schmuck gesehen wurde, und warum wir an diesen alten befestigten Sachsenkirchen alles kräftig grob gearbeitet, stark und all jenes architektonischen Schmuckes bar sehen, welchen die Bauten dieser Art in anderen Ländern dem Auge immer darbieten.

Diese befestigten Kirchen sind Denkmäler, welche die Sachsen mit Stolz erfüllen sollten. Es sind … ihre schönsten und besten, ja ihre einzigen Denkmäler. Sie geben beredtes Zeugnis, … von dem Mute, der Aufopferung und der Energie ihrer schlichten Vorfahren, dieser einfachen Bauern; haben sie doch diese Bauten ohne fremde Hülfe, ganz allein durch ihre eigene Geschicklichkeit und Ausdauer entworfen und aufgeführt!“

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Auf unserer Website finden Sie interaktive sphärische Panoramen von Kirchenburgen in Siebenbürgen.